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EMAIL‒MARKETING

7 Orte in deinem Laden,

an denen du Email-Adressen für deine Lieblingskunden-Liste sammeln kannst

Wenn du nicht immer dazu kommst, deine Kundinnen persönlich in deine Email-Liste einzuladen, ist das völlig normal. Genau deshalb solltest du ihnen mehrere Möglichkeiten geben, sich in deine E-Mail-Liste eintragen zu können.
Stefanie Werner
Loved & Local
Mittwoch, 21. September 2026
Denn deine Lieblingskunden-Liste wächst am besten, wenn die Anmeldung ganz selbstverständlich in deinen Ladenalltag eingebaut ist. Deine Kundinnen sollten an mehreren Stellen die Möglichkeit haben, sich einzutragen, auch wenn du gerade keine Zeit hast, sie persönlich darauf anzusprechen.
Im Laden ist immer etwas, deshalb schaffst du es nicht jedesmal, nach der Email-Adresse zu fragen
Ich hatte selbst 15 Jahre lang einen Laden und kenne diese Situationen noch ziemlich gut. Du nimmst dir morgens vor, heute wirklich jede Kundin auf deine Liste aufmerksam zu machen. Dann machst du den Laden auf. Eine Kundin braucht Beratung, an der Kasse wartet schon die nächste und irgendwann fällt dir auf: Mist. Heute habe ich wieder kaum jemanden gefragt.
Und wenn du Mitarbeiterinnen hast, wird es auch nicht unbedingt einfacher. Nicht jede traut sich, Kundinnen nach ihrer E-Mail-Adresse zu fragen. Manche vergessen es im Trubel und für anderen fühlt es sich einfach super creepy und zu intim an.
Deshalb würde ich das Sammeln von E-Mail-Adressen nie davon abhängig machen, ob im richtigen Moment jemand daran denkt und sich traut zu fragen. Deine Kundinnen begegnen dir schließlich an viel mehr Stellen als nur im persönlichen Gespräch an der Kasse. Sie stehen vor deinem Schaufenster, warten an der Kasse oder nehmen ihre Einkaufstüte mit nach Hause. Und genau diese Momente kannst du nutzen, um auf deine Lieblingskunden-Liste aufmerksam zu machen. Und da gibt es noch mehr - hier kommen 7 Ideen:

7 Orte, an denen du E-Mail-Adressen sammeln kannst

1. Direkt an der Kasse

Der Klassiker und für mich immer noch einer der besten Orte. Deine Kundin hat gerade bei dir gekauft und kennt deinen Laden bereits, deshalb ist der Moment perfekt für eine persönliche Einladung in deine Lieblingskunden-Liste.
Wichtig: Bitte frag nicht: "Möchtest du unseren Newsletter bekommen?“ Newsletter klingt nach Werbung. Und mal ehrlich: Niemand möchte Werbung bekommen. Gib deiner Kundin stattdessen einen konkreten Grund, warum es sich für sie lohnt, ihre Email-Adresse bei dir zu hinterlassen.

2. Mit einem Aufsteller an der Kasse

Ein kleiner Aufsteller erinnert deine Kundinnen an deine Liste und nimmt dir gleichzeitig ein bisschen Arbeit ab. Besonders praktisch ist das auch für Mitarbeiterinnen, die sich nicht immer trauen, aktiv nach der E-Mail-Adresse zu fragen.

3. Über einen QR-Code auf dem Kassenbon

Der Kassenbon geht sowieso mit nach Hause. Ein QR-Code darauf kann direkt zu deiner Anmeldung führen und gibt deiner Kundin die Möglichkeit, sich später in Ruhe einzutragen.

4. Mit einem QR-Code im Schaufenster

Dein Schaufenster arbeitet auch für dich, wenn dein Laden gerade geschlossen ist. Mit einem QR-Code können sich sogar Menschen eintragen, die beim Vorbeigehen neugierig auf deinen Laden geworden sind.
Kurzer Real‒Talk aus meinem Laden
Ich beneide jede Ladeninhaberin, die ein Gespür für Deko und Schaufenstergestaltung hat. Ich persönlich gehöre nämlich überhaupt nicht dazu und war immer super dankbar für meine Mitarbeiterinnen, die da ihr ganzes Herzblut reingesteckt haben. Wie ist das bei dir? Dekorierst du dein Schaufenster gerne oder hasst du es genauso wie ich?
Schreib mir eine kurze DM, wenn du magst: INSTAGRAM

5. In der Umkleidekabine

Wenn du Mode verkaufst, ist die Umkleide ein schöner Kontaktpunkt. Deine Kundin hat hier einen Moment Zeit und kann einen QR-Code ganz entspannt mit dem Handy scannen.
Aber Achtung, hier gibt es eine kleine Stolperfalle! Wenn deine Kundinnen sich in der Umkleide für deine Liste anmelden, werden sie a) in ihrer Handtasche kramen, um ihr Handy zu finden, und b) im Zweifel verdächtig lange in der Umkleide bleiben. Bedenke das, wenn du sowieso viel mit Ladendiebstahl zu tun hast und deine Nerven dahingehend eher dünn sind. LOL.

6. Mit einer kleinen Karte in der Einkaufstüte

Absolut unterschätzt: Leg jedem Einkauf eine kleine Karte bei, die zu deiner Lieblingskunden-Liste einlädt. So erreichst du genau die Menschen noch einmal, die bereits bei dir gekauft haben.

7. Bei Events oder Privat-Shopping Abenden

Bei einem Event sind Menschen oft besonders offen dafür, mit deinem Laden in Verbindung zu bleiben. Mach die Anmeldung sichtbar und gib ihnen direkt vor Ort die Möglichkeit, sich einzutragen.

Du musst natürlich nicht alle 7 nutzen

Schau einmal, an welchen Stellen deine Kundinnen dir sowieso begegnen und welche Möglichkeiten du bisher noch gar nicht nutzt. Vielleicht steckt genau dort eine Möglichkeit, deine Lieblingskunden-Liste jeden Monat ein kleines Stück wachsen zu lassen.
DAS WICHTIGSTE KURZ ZUSAMMENGEFASST
  • Du musst deine Kundinnen nicht jedes Mal persönlich nach ihrer Email-Adresse fragen. (Auch, wenn das die effektivste Variante ist)
  • Nutze mehrere Stellen in deinem Laden, an denen Kundinnen auf deine Lieblingskunden-Liste aufmerksam werden.
  • Mach es deinen Kundinnen so einfach wie möglich, sich direkt mit dem Handy einzutragen.
  • Gib immer einen guten Grund für die Anmeldung. „Möchtest du meinen Newsletter?“ gehört für mich nicht dazu.
JETZT BIST DU DRAN
Und jetzt bin ich neugierig: Wo sammelst du heute schon E-Mail-Adressen für deinen Laden?
Fehlt ein Ort, an dem du in deinem Laden Email-Adressen sammelst? Dann schreib mir. Ich ergänze die Liste super gerne.
ÜBER DIE AUTORIN
Stefanie Werner
Steffi weiß, wie man aus einem Laden ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen macht: 15 Jahre eigener Fachhandel, rund 1 Mio. Euro Jahresumsatz und über 20 Jahre Marketing-Erfahrung.
Heute setzt sie dieses Know-how mit ihrer Agentur Werner Media nicht nur für etablierte Marken um, sondern zeigt Ladeninhaberinnen mit ihrem Loved & Local Mentoring, wie sie dieselben Strategien nutzen, um mehr Stammkundschaft und planbareren Umsatz aufzubauen.
Wir bauen Newsletter-Systeme, Funnels, Landingpages und Social Ads, die Interessierte nicht nur erreichen, sondern Schritt für Schritt zu Stammkunden machen.
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